Müll

Herbusa veröffentlicht Studie über Müll

Am meisten werden Verpackungen, Papier, Karton und Glas, auf ibezenkischen Boden statt in Abfallbehälter geworfen, gefolgt von Zigarettenstummeln. Dies ergibt eine jüngst veröffentlichte Studie der Firma Herbusa, die zwischen den Monaten Juni und September 2012 durchgeführt wurde. Im Fokus der Studie standen sowohl innerstädtische als aus Fernstraßen. Verpackungen machen dabei 16,5 (innerstädtisch) bis 26,7 Prozent (Fernstraße) aus, während es bei Glas 16,4 beziehungsweise 10,5 Prozent sind. Die Zahlen sind so hoch, obwohl in allen Gemeinden Mülleimer für diese recycelbaren Materialien zur Verfügung stehen.

Aber auch andere Abfälle finden sich auf den Straßen. Neben Zigarettenkippen und -päckchen sind es vor allem textile Materialien und Elektronik, Metalle und Essenreste, die ihren Weg nicht in entsprechende Mülleimer finden. Besonders aber Zigarettenstummel seien in großen Mengen gefunden worden.

Große Unterschiede machen hierbei die untersuchten Gegenden. Während in Wohngegenden 745 Gramm Verpackungsmüll gefunden wurde, explodiert die Menge auf 4136 Gramm in touristischen Gebieten. Ähnlich ist das Verhältnis bei Papier und Glas. Es sei „unvermeidlich“ das Bewusstsein für die Wichtigkeit öffentlicher Reinigung zu schärfen, so die Meinung der Verantwortlichen dieser Studie. Die Abfälle müssten wiederverwertet werden, um „eine saubere Umgebung zu schaffen“, ein erster Schritt, um ein Image der Hygiene und hoher Qualität zu bieten.

Advertisements