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Milena Kossmann freut sich, endlich ihren Laden eröffnen zu können: „Ich hatte schon seit Jahren das Bedürfnis, nicht nur Maßanfertigungen zu machen, sondern eine eigene Kollektion zu entwerfen“, sagt die gelernte Maßschneiderin und Modedesignerin. Eigentlich arbeitet sie bei den Städtischen Bühnen als Kostümbildnerin, jetzt hat sie nach monatelangem Nähen ihre eigene Sommerkollektion für modebewusste Frauen auf die Beine gestellt. „Der Stil ist casual, aber mit einem schnitttechnischen Detail“, beschreibt die 29-jährige ihre Designs. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf die Qualität der verwendeten Stoffe, die Bio-Siegel zertifiziert und Fairtrade sind. Made by miko hat aber nicht nur eine eigene Modelinie, sondern kollaboriert auch mit dem Label Stoff aus Frankfurt, aus dessen T-Shirts Kossmann in limitierten Auflagen neue Kleider entwirft, sie „upcyclet“. Erste Impressionen der Zusammenarbeit gab es bereits auf einer Modenshow Ende letzten Jahres im Katana Club.

Die zweite im Boot beziehungsweise im Laden ist Sara Louise Königstedt, die bisher ein Taschenlabel mit dem Namen pokketto hatte. „Ich kreiere statt Taschen jetzt hauptsächlich Kleider und Strickoberteile für Frauen“, erklärt sie die Namensänderung. Wie Kossmann ist sie vom Fach: Die 35-jährige hat ein Diplom in Bekleidungstechnik. „Meine Kleidung ist lässig und modern zugleich“, beschreibt sie den Stil von SLK. „Unsere Designs ergänzen sich gut“, sagt Kossmann und Königstedt fügt hinzu: „Wir werden bald eine gemeinsame Kollektion entwerfen.“ Bis dahin gibt es made by miko und SLK separat, außerdem verkaufen sie auch T-Shirts von Stoff aus Frankfurt und einige Accessoires in ihrem Laden.

Am 26. April ab 12 Uhr gibt es die große Eröffnung. Die Präsentation der Sommerkollektion wird mit einem Büffet und dem selbst kreierten Gin-Cocktail “Park Lane“ gefeiert.

>> Nordend: Martin-Luther-Straße 62 (Eingang Hallgartenstraße), Mo–Fr 10–19, Sa 11–14 Uhr, madebymiko.de, manufaktur-slk.de, Eröffnung am 26. April ab 12 Uhr

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