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Das Senckenberg Bistro liegt zwar im zweiten Stock des Museums, aber es ist natürlich nicht nur für Museumsbesucher geöffnet: Der freundliche Herr, der für das Kartenabreißen zuständig ist, lässt uns ohne weitere Kontrollen durch und so erklimmen wir die imposante Treppe des Senckenbergs. Das Bistro selbst ist minimalistisch, aber nicht ungemütlich eingerichtet, und bietet täglich neue Speisen – eine feste Stammkarte gibt es nicht.

Die freundliche und aufmerksame Kellnerin bringt uns flink Rhabarber-Fassbrause von Krombacher (3 €), eine zuckrige Limonade, und eine große Maracujaschorle (4 €), die eine Spur kälter sein könnte. Als Vorspeise soll es die Pastinakensuppe (4,90 €) sein, ein cremiges Süppchen aus einer süßlich schmeckenden Rübe. Die Suppe wurde mit frischen Kräutern und getrockneten Tomaten verfeinert, lediglich mit den Gewürzen hätte die Küche mutiger sein dürfen. Danach folgen Hähnchenbrust mit Gemüse und Kräuterreis (9,50 €) und die vegetarische gefüllte Aubergine mit Maispolenta (9 € berechnet, laut Karte 9,50 €). Wo der Koch zuvor vorsichtig war, wurde die Hähnchenbrust samt Gemüse, das hauptsächlich aus Tomaten besteht, stark gesalzen. Milder ist die erstaunlich knusprige Aubergine, die mit Käse überbacken wurde und perfekt mit der ebenfalls süßlichen Polenta harmoniert. Ein mächtiger Birnenkuchen (3,50 €) mit Cremefüllung und Schokostücken im Teig und zwei Espressi (2 €) runden einen ziemlich gelungenen Besuch ab.

>> Für ein schnelles Mittagessen ist das Bistro durchaus zu empfehlen.

4/5 Punkte

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