12670266_10153917297001543_3806666237727431647_nDSC00568 DSC00570Die Inhaber der Oinotheke sind in Frankfurt keine Unbekannten: Nebenan führen sie seit Jahrzehnten erfolgreich die Nibelungenschänke. Der gute Ruf macht sich an diesem Freitagabend bemerkbar: Nahezu alle Tische sind reserviert. Das Interieur der Weinbar besticht durch trendiges Industriedesign mit Röhren an den Decken und offengelegten Backsteinmauern. Recht übersichtlich gestaltet sich die mediterrane Speisekarte; einige Tagesgerichte runden das Angebot ab. Die Weinauswahl konzentriert sich derzeit auf Weine aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, künftig sollen auch griechische dazukommen. Zum Einstieg wählen wir Silvaner von Schmitt (0,2 l zu 5,80 €) und Tempranillo (5,20 €), beides ausgewogene, trockene Weine. Die kleine Käseplatte (8,50 €) verkürzt die Wartezeit auf die Hauptgerichte. Sie ist mit fünf verschiedenen Sorten üppig bestückt, allerdings gibt es nur Hartkäse. Die patente Kellnerin verrät: Die Auswahl des Käses variiert. Das „Tomahawk“-Kalbsfilet (23 €) mit beachtlich großem Rippenknochen ist auf den Punkt gebraten. Die Portion ist aber überschaubar und zusammen mit schlichtem Spinat und Kartoffeln alles andere als preiswert. Auch der Salat mit gegrillten Baby-Calamares ist mit 15,50 € sehr hochpreisig. Leider wurde der Salat mit Standard-Vinaigrette angemacht und sehr stark gesalzen. Die Calamares hingegen sind gut abgestimmt gewürzt und von guter Qualität. Dazu gibt’s milden Sauvignon Blanc von Knipser (7,90 €) und den Ursprung von Schneider (6,20 €), einen beliebten Rotwein, mit dem man keine Risiken eingeht. Erstaunlich günstig der Nachtisch, Creme Caramel (4,50 €) und –  besonders bestechend – die Mousse au Chocolat (3 €), die aus Schokoladenkuchenteig mit mächtiger Schokocreme besteht.

>> Die perfekte Location für ein Business-Dinner oder das Valentins-Date.

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