SchulcontainerCan Misses – Insgesamt elf Container reihen sich aneinander: Dieser Anblick gehört in Can Misses bereits zum Alltag. Und das wird vorerst auch so bleiben, wie Martí March, der Minister für Bildung und Erziehung, vor dem Parlament bestätigte: Die elf Container, die im September 2011 errichtet wurden, um die ehemalige Schule es Pratet zu ersetzen, sollen auch weiterhin in Einsatz bleiben. Diese Maßnahmen seien notwendig, um die hohe Nachfrage der Schulpflichtigen abzudecken.

March antwortete damit auf die Vorwürfe von Sandra Ramón, Abgeordnete der PP auf Ibiza, die ihn daran erinnerte, dass ein Umzug bereits für den 31. August des vergangenen Jahres geplant war, die Container aber immer noch „dort stehen und ein schlechtes Image der Stadt“ abgäben, obwohl die kastenförmigen Klassenzimmer doch „verlassen, ungenutzt und leer“ seien. Martí March zufolge müssen die Container derzeit noch auf dem Grundstück bleiben, da es keine andere Möglichkeit zur Lagerung auf Ibiza gäbe. Seine Abteilung sähe vor, diese mobilen Klassenräume im nächsten Schuljahr an die Orte, an denen sie gebraucht würden, zu verteilen. „Zwei wurden bereits nach Benissalem und Montuiri übergeführt, um dort den Bedarf zu decken, vier weitere kommen nach Sant Ferran auf Formentera, wo gerade das neue Schulgebäude gebaut wird.“ Die anderen fünf Container seien für die Schulen in Sant Agustí, es Vedrá und IES Blanca Dona eingeplant.

Der Bildungsminister betonte, dass diese mobilen Elemente benötigt würden, damit es kleinere Klassen gäbe und somit eine bessere Schulbildung auf Ibiza möglich wäre.

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