13321844_1043506255740908_3519166518255191191_nGroßbrändeIbiza-Stadt – In den ersten drei Monaten des Jahres gab es sage und schreibe vierzehn Brände auf Feldern und in Wäldern Ibizas, bei denen insgesamt 2000 Quadratmeter Boden zerstört wurden. Zwischen dem 15. Oktober und dem 15. April jeden Jahres ist es durch das lokale Umweltministerium offiziell erlaubt, Feuer im Freien zu entzünden, beispielsweise um Zweige oder landwirtschaftliche Abfälle zu verbrennen. Dafür wird keine Sondergenehmigung benötigt, es muss lediglich vorher die Feuerwehr telefonisch informiert werden – was bei weitem nicht immer geschieht. Während der heißeren Monate wird das Entfachen von Feuern in landwirtschaftlichen oder forstlichen Gebieten hingegen geahndet.

Ein schwer zu löschendes Feuer auf einem Feld von sa Vorera bei San Antonio löste einen Großeinsatz der Feuerwehr Parc Insular, des Naturinstituts Ibanat, der Guardia Civil und der lokalen Polizeibehörde aus. Bedingt durch ein nahegelegenes Wohngebiet kamen auch Helikopter zum Einsatz, die den Brand aus der Luft kontrollierten. Ein Hektar Boden wurde dabei verwüstet. Kurz zuvor hatte es in der Nähe der Genossenschaft von Santa Eulària bereits gebrannt. Zudem musste die Feuerwehr unter anderem Brände in sa Talaia, Can Tomàs und in der Nähe der Entsalzungsanlage in San Antonio löschen.

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