WasserschadenIbiza-Stadt – Überflutungen in der Notaufnahme von Can Misses: Mutmaßlich durch eine undichte Stelle an der Rohrleitung des Krankenhauses kam es zu einem Wasserschaden, der einen Teil der Notaufnahmezimmer beschädigte. Diese „Tropfen“, so das lokale Gesundheitsinstitut Ib-Salut, hätten den üblichen Ablauf aber nicht behindert und kein einziges der betroffenen Betten sei belegt gewesen. „Der Betrieb der Notaufnahme hat weiterhin reibungslos funktioniert“, bekräftigte auch der Govern.

Anwesende Zeugen sagten aus, die Überschwemmungen seien durch Reinigungen mit einem Schlauch verursacht, was dazu geführt habe, dass sich das Wasser auf dem Dach des ersten Geschosses sammelte. Das Dach habe dem Wasser nicht mehr standgehalten und sei nicht in Tropfen, sondern „in Massen“ geflossen, weswegen Monitore geschützt und Betten verlegt werden mussten. Dieselben Zeugen äußerten Bedenken über den Zustand des Daches.

Dies ist übrigens nicht das erste Mal, dass es Wasserprobleme im Krankenhaus von Can Misses und, ganz konkret, in dieser Abteilung gibt. Anfang des Jahres mussten an einem einzigen Tag gleich dreizehn (!) Operationen verschoben werden, da es ein Leck in den Aufwachzimmern zweier Operationssäle gab. Als die betroffenen Bereiche später analysiert wurden, stellte man zudem Schimmelpilze fest. Die Ironie an dieser Misere ist: Die Notaufnahme von Can Misses wurde erst im März 2015 eingeweiht.

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