Da es an dem Tag, an dem wir testen, noch zu kalt ist, um den Mainblick auf der Terrasse zu genießen, machen es wir uns an einem ausladenden Tisch im Innenraum gemütlich. Ist auch praktischer, immerhin sind wir so näher an der Quelle! Den ersten Pluspunkt bekommt das Cron am Hafen für seine Preise: Die große Flasche Wasser ist mit 5,50 € zwar alles andere als günstig, dafür aber überzeugt uns das Brunch, der trotz der exquisiten Lage am Westhafen nur 17,50 € kostet – in dem Preis ist ein Heißgetränk inklusive, also ist es umgerechnet günstiger als in anderen Cafés, die nicht selten 14,90 € für das Sonntagsbrunch berechnen.

Der Blick aufs Büffet verrät: Die großen Tischplatten sind bei der Auswahl auch nötig. Also kommen frisches Brot, Croissants, Muffins, Tiramisu und eine Armada an Marmeladen und Nutella auf den Tisch. Schade: Letztere werden nur in der abgepackten Hotelvariante angeboten. Dafür trumpft das Cron mit seinen anderen, zumeist mediterranen Speisen, seien es vegetarische Gerichte, Salate, edler Schinken und Käse, auch frische Meeresfrüchte werden angeboten. Eier gibt’s entweder gekocht auf dem Büffet oder werden von den jungen Kellnern, die aufmerksam, aber unaufdringlich sind, in Rühr- oder Spiegeleivariation angeboten und direkt aus der Küche serviert. Besonders glücklich sind wir darüber, dass jedes der Gerichte auf dem Büffet einzeln angerichtet ist. Dadurch vermengen sich die Speisen nicht miteinander. Außerdem wird durch das Servicepersonal alles regelmäßig ausgetauscht oder aufgefüllt und bleibt dadurch frisch. Wir sind überzeugt! Muss man wissen: Zum Brunchen sollte unbedingt reserviert werden – und länger als drei Stunden „darf“ man nicht bleiben.

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