Das versteckt in einer unscheinbaren Seitengasse der Brückenstraße gelegene L’Atelier des Tartes ist ein wahrer Geheimtipp! Die Tarterie ist mit weiß getünchten Wänden und nur wenigen verspielten Details sehr minimalistisch eingerichtet. Von der freundlichen Besitzerin werden wir auf die kleine Terrasse im kleinen Hinterhof geführt, auf der wir alleine und somit ganz ungestört sind. Die Terrasse ist mindestens genauso minimalistisch, zwischen den engen Häuserschluchten fühlen wir uns ein wenig verloren und würden uns über ein, zwei Blümchen zur Belebung des Hofs freuen.

Zunächst bestellen wir zwei Milchkaffees (klein 2,50 €, groß 3 €), die in französischen Schalen serviert werden. Die Auswahl der hausgemachten Quiches und Kuchen im L‘Atelier wechselt täglich. An jenem Samstag freuen wir uns über ein Stück Quiche mit Aubergine und Ziegenkäse (3,50 €, mit Salat 7,50 €). Perfekt harmonieren die Zutaten und auch der knackige Salat überzeugt, obendrauf gibt’s außerdem ein Schälchen würziger Erbsensuppe, die Lust auf mehr macht. Nach dem Herzhaften folgt die süße Abwechslung: Schokotarte und Rhabarberkuchen (je 3€). Die Tarte ist so schokoladig, dass es einem beinahe die Tränen in die Augen treibt, der fruchtige, leicht säuerliche Rhabarberkuchen der perfekte Kontrapunkt dazu. Vive la France culinaire!

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