Nathan Hill – Geister

Ein wahres amerikanisches Epos: Auf über 800 Seiten entfaltet Nathan Hill ein Panorama, das von den 1968er Riots in Chicago über das Leben in den Vorstädten des Mittelwestens bis in das New York der heutigen Zeit führt. Dabei erzählt er gänzlich unsentimental von der Familiengeschichte eines Literaturprofessors, der nach zwanzig Jahren ohne Kontakt wieder von seiner Mutter hört, die seine Hilfe benötigt. Übrigens: Meryl Streep war von Hills Debüt so überzeugt, dass sie sich sofort die Filmrechte sichern ließ.

Sonja Harter – Weißblende 

Die junge Matilda wächst in einem schmucken österreichischen Bergdorf auf. Doch dieses Idyll bekommt immer tiefere Risse. Regelmäßig werden die Schüler davor gewarnt, nicht zu unbekannten Männern ins Auto zu steigen. Dann lernt Matilda Alain kennen. Er ist ihr Befreier und führt sie raus aus dem Dorf, erst in die Stadt und schließlich in die ganze Welt – in seinem Auto, genau wie die Männer, die hier Mädchen verschleppen. Und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis aus ihrem Befreier ihr Untergang wird.

Tim Parks – Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen

Was genau ist Literatur eigentlich und was macht sie mit uns? In seinen Essays sucht der britische Schriftsteller und Übersetzer Tim Parks nach Antworten. Herausgekommen ist ein intelligentes und ironisches Buch, das für Leser, Kritiker und Autoren gleichermaßen ein Gewinn ist.

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