Lesung in Tübingen

Pünktlich zu seinem 70. Geburtstag erschien vor kurzem Paul Austers neues Werk „4 3 2 1“ (Rowohlt), in dem er in vier Varianten vom Leben seines Alter Egos Archie Ferguson erzählt. In einer Version stirbt Ferguson bereits als Teenager; anhand der anderen drei entfaltet Auster ein breites gesellschaftliches Panorama und begleitet seine Figuren durch sieben Jahrzehnte US-amerikanischer Geschichte.

„4 3 2 1“ ist nicht nur inhaltlich ein Opus Magnum: Der Roman zählt auf Deutsch stolze 1264 Seiten. Mit diesen Seiten im Gepäck kommt Auster für fünf Lesungen nach Deutschland, darunter in das Kino Museum in Tübingen. Moderiert wird die Veranstaltung von der Literaturwissenschaftlerin Dorothee Kimmich, die auch für die Organisation der Poetikdozentur an der Universität Tübingen verantwortlich ist. Die hielt im November vergangenen Jahres die Schriftstellerin Siri Hustvedt, Paul Austers langjährige Ehefrau. Und jetzt hat Auster die Gelegenheit, das Tübinger Publikum ebenfalls für sich zu gewinnen.

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