Gudrun Samuel ist ein lebenslustiges Mädchen, das eine unbeschwerte Kindheit in Mainz erlebt. Doch als es für sie in Hitler-Deutschland zu gefährlich wird, muss die junge Jüdin fliehen. Anders als viele Schicksalsgenossen allerdings verschlägt es sie nicht in den Westen, sondern in den Osten: Gudruns Flucht führt sie nach Shanghai.

Die 1947 geborene Sabine Bode hat sich in mehreren Sachbüchern wie „Nachkriegskinder“ und „Kriegsenkel“ mit den Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf spätere Generation beschäftigt. In ihrem ersten Roman „Das Mädchen im Strom“, kürzlich im Klett-Cotta Verlag erschienen, beschreibt sie die wahre Geschichte der Jüdin Gudrun Samuel, die das Glück hatte, durch ihre Flucht nach China den Holocaust zu überleben.

Die lesungserprobte Autorin Sabine Bode stellt ihren Roman am 20. Juni in der Buchhandlung Osiander in Tübingen vor und wird dabei nicht nur Ausschnitte vorlesen, sondern auch von ihren Gesprächen mit der inzwischen verstorbenen Gudrun Samuel berichten.

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