Fotos aus Kriegsgebieten

Andere zieht es an traumhafte Strände, auf Kreuzfahrtschiffe oder auf Abenteuerurlaub in den Dschungel. Nicht so Johannes Müller. Der Münchner Fotograf, der hauptberuflich als Marketingmanager in einem großen Unternehmen arbeitet, nutzt seine freie Zeit, um in Kriegs- und Krisengebiete zu fahren. Afghanistan, Kurdistan, Iran, seit 2011 besucht er jährlich den Mittleren oder Nahen Osten, um das Leben der Menschen vor Ort fotografisch zu dokumentieren – teilweise sogar als akkreditierter Fotograf der NATO.

„Traces of Hope“ heißt Müllers Ausstellung, die bis zum 26. Oktober in der Bloody Colors Gallery neben dem gleichnamigen Tattoostudio zu sehen ist. Hoffnung, die sieht der Fotograf in den Gesichtern der irakischen und afghanischen Menschen, die er porträtiert hat. Er bietet damit eine neue Perspektive auf die Kriegsschauplätze, deren Bilder wir tagtäglich in den Nachrichten sehen. Müllers Ziel ist vor allem, Aufmerksamkeit und Empathie für die Menschen zu gewinnen. Zudem wird er den Gewinn von Bildverkäufen an Hilfsprojekte in den betroffenen Gebieten spenden. Auch die Bloody Colors Gallery verzichtet ihrerseits auf Provisionen oder Einnahmen, damit möglichst viele Gelder zusammenkommen.

 

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