Freunde der schönen Dinge aufgepasst: Im neu eröffneten Laden off the beaten track auf der Friedberger Landstraße finden sich liebevoll ausgewählte Accessoires für jeden Geschmack.

Den „Berlin-Vibe“ nach Frankfurt bringen, das hat sich Claudia Markhof vorgenommen. Mit ihrem im August eröffneten Geschäft off the beaten track möchte die gebürtige Bruchköblerin genau das erreichen. Bereits seit dreizehn Jahren führt die Einzelhändlerin das Jean et Lili in Kreuzberg, ein Geschäft für Upcycling und Wohnaccessoires. „Ich habe mich gefragt: Warum gibt es in Frankfurt so wenige individuelle Läden?“

Markgraf verschlug es an den Rand des beliebten Matthias-Beltz-Platz, zurück ins Nordend, das Viertel, in dem sie jahrelang gelebt hatte. „Mein Wunsch ist, die Frankfurter mit meinem Laden off the beaten track zu schicken, also abseits der bekannten Wege, weg vom Standard“, sagt Markhof. Auch sie erkundet gerne neue Dinge und packt selbst an, um ihre Vision zu verwirklichen: „Den Ausbau des Geschäfts habe ich mit meiner Familie gemacht. Wir haben alle zu Stichsäge und Bohrer gegriffen!“

Mit viel Enthusiasmus präsentiert die Inhaberin ihre Produkte: Schmuck, Rucksäcke, gern auch „wildere Sachen“ wie einen Topf, den man ins Feuer stellen kann, kleinere Möbel, Lampen aus Olivengläsern, Elektroeinzelteile, um selbst zu kreativ werden, Taschen aus Leder und Kimonostoff, bunte Kissen oder alte Bierkisten. Manches stammt aus dem Jean et Lili, anderes brachte Markgraf von einer Weltreise mit. Neben einigen bekannten Marken unterstützt sie bevorzugt kleine Familienbetriebe. „Ich versuche, nach links und rechts zu gehen.“ Das nämlich ist Markhofs Konzept: „Ich überlege, was im Leben fehlt und folge dann meinem Herzen.“

Claudia Markhof hofft, dass das off the beaten track nicht nur als Laden mit hübschen Accessoires Gegenständen gesehen wird, sondern die Frankfurter ihn als Treffpunkt annehmen, denn: „Der Laden soll verankert im Viertel sein, als Ort der Begegnung!“

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