Fotografien in Schwarzweiß-Ästhetik

Kann man durch Fotografie Geschichten erzählen? Selbstverständlich, wenn man Ann-Kathrin Müller fragt. Im Rahmen des Projekts Frischzelle, das junge Künstler fördert, werden Müllers Werke ein Jahr lang im Kunstmuseum ausgestellt. Die Bilder der Künstlerin sind in einer kühlen Schwarzweiß-Ästhetik gehalten, stehen durch ihre in szenischen, teilweise in neuen Sinnzusammenhang gesetzten Elemente aber für die erzählerische Kraft der Fotografie. Bildsprache als Narration? Durchaus!

Ann-Kathrin Müller wurde 1988 in Nürtingen geboren, lebt in Stuttgart und studierte als Meisterschülerin von Ricarda Roggan an der Akademie der Bildenden Künste. Sie war Studentin im Weißenhofprogramm und gewann bereits mehrere Förderpreise und Stipendien. Nach Gruppenausstellungen in der ganzen Bundesrepublik ist Frischzelle_24 ihre erste museale Einzelausstellung. Bei der Vernissage werden unter anderem Anne Vieth, die Kuratorin des Museums, und Sarah Donata Schneider, die Kuratorin der Ausstellung, sprechen.

 

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